aufgewachsen in einem dorf im fricktal mit vielen tieren. am waldrand und unter kirschbäumen gesessen, mit meinen 3 schwestern die meiste zeit in der natur verbracht, da die wildesten sachen erlebt. mit meinem vater musiziert. mit meiner mutter gebacken und gebastelt.

durch die schulzeit getanzt, ballett und jazztanz am liebsten. viele stunden in meinem fantasieland verbracht, wo es keine sorgen gab und wunderschöne wesen mit mir kommunizierten. glückselig und humorvoll. in der nacht aus meinem körper raus um durchs zimmer zu fliegen, durch farbige muster und ohne zeitgefühl.

irgendwann gedacht dass ich anders bin, nicht hineinpasse und dazugehöre. ab da begann ein langer und zäher kampf mit mir, und in mir und so auch im aussen. 

die kantonsschule angefangen und nach 2 jahren wieder abgebrochen, drei monate lugano ohne erinnerung, aufgehört zu musizieren, aufgehört draussen zu sein. eine dunkle zeit mit zweifeln, selbsthass und verletzungen.

die aufnahme in die tanz-theater-schule hat mich gerettet. gefühle über den körper zu verarbeiten, zum ausdruck zu bringen, bewegungen in die dunkelsten stellen meines körpers. 

damals, vor 20 Jahren den ersten kontakt zu yoga. grosse wiederstände in mir, die möglichkeit der selbsterkenntnis durch yoga gespürt. angst davor gefühlt. die wichtigkeit erkannt, aber nicht bereit gewesen dafür.

ein wildes jahr tanzend in london erlebt, im musical theater in winterthur und bei verschiedenen tanz-theater companies als tänzerin gearbeitet. alles ausprobiert, und als visagistin tolle menschen kennengelernt.

der selbe mann stehts an meiner seite, mein anker, mein halt. ein kind wollte zu uns. in der schwangerschaft den weg zum yoga zurück gefunden. verliebt, hingegeben.

meditieren gelernt, transzendentale meditation, noch heute ein wichtiger teil meines lebens.

der nächtlichen stimme gefolgt, um yoga lehrerin zu werden. in zürich bei susan tomasko, in new york bei ana t. forrest, in baden bei bhaktananda. bei kathryn budig, katchie ananda, bei birthlight in zürich und baron baptiste, bei simon borg-olivier in indien, um einige zu nennen.

heute ist es noch der selbe mann, drei kinder und eine yoga werkstatt. die liebe zum yoga, ungebrochen, vertieft, gefestigt. dankbar und gesegnet dieses grossartige geschenk an menschen weiterzugeben.

und heute sehe ich: alles ist yoga.

namaste